Eigentlich hätte die Deutsche Bahn (DB) in wenigen Tagen einen guten Grund zum Feiern: Vor genau 25 Jahren trat die Bahnreform in Kraft. Am 1. Januar 1994 wurden die West–Bundesbahn und die Ost–Reichsbahn zur Deutschen Bahn AG zusammengeschlossen. Aus der schwerfälligen und teuren Behördenbahn sollte ein schlagkräftiger Dienstleister werden. Doch nach einem Vierteljahrhundert gibt es nichts zu feiern: Immer mehr Verspätungen, marode Gleise, defekte ICE und rückläufige Gewinne haben den größten Staatskonzern zum Sanierungsfall gemacht. Bis März soll Konzernchef Richard Lutz dem Aufsichtsrat erklären, wie er die Lage rasch verbessern und die Schulden im Zaum halten will. Er hat mit vielen Problemen zu kämpfen.
Unpünktlich und defizitär: Das sind die Probleme der Deutschen Bahn
Die Kritik an der Bahn wächst. Der Gewinn geht zurück, die Probleme mit dem Material nehmen zu. Ein Überblick.
Von hier sollen Lösungen kommen: Die Konzernzentrale der Deutschen Bahn in Berlin.⇥
Jens Kalaene dpa/lbn/lno Von hier sollen Lösungen kommen: Die Konzernzentrale der Deutschen Bahn in Berlin.⇥
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