Ab 2026 sollen Raketen des Typs Standard Missile 6, Marschflugkörper des Typs Tomahawk sowie Hyperschall-Waffen auf US-Militärstützpunkten in Deutschland stationiert werden. Sie können Ziele in Russland, auch Moskau, erreichen. Begründet wurde das mit der aggressiven Politik Russlands und einer militärischen „Fähigkeitslücke“. Die Ablehnungsfront ist breit. Linke und AfD sind dagegen, und das Bündnis Sahra Wagenknecht machte die Stationierung nicht nur zu einem ihrer wichtigsten Wahlkampfthemen, sondern verlangt von potenziellen Koalitionspartnern in Sachsen, Thüringen und Brandenburg, dass sie sich klar gegen die Raketen aussprechen. Bei einer Forsa-Umfrage Ende Juli befürworteten 49 Prozent der befragten Westdeutschen die Stationierung, 45 Prozent lehnten sie ab. In Ostdeutschland waren 23 Prozent dafür und 75 Prozent dagegen.
Wie US-Raketen und die Warnung vor der Kriegsgefahr die Politik aufwühlen
Als am 10. Juli Olaf Scholz am Rande eines Nato-Gipfels verkündete, die Regierungen der USA und Deutschlands hätten sich auf die Stationierung weitreichender Raketen in der Eifel geeinigt, rieben sich manche ungläubig die Augen. Ein Raketenbeschluss mal so nebenbei? Auch Scholz' SPD ist damit nicht glücklich.
So wie zur See nun auch bald zu Land – in Deutschland. 2026 werden die USA weitreichende Waffensysteme in der Eifel stationieren. Auch Tomahawk-Raketen, wie die hier von der US-Marine verladene. Die Waffen können Ziele in Russland erreichen.
Petty Off 2. Cl Zachary Grooman/U.S. Navy via DVIDS/dpa So wie zur See nun auch bald zu Land – in Deutschland. 2026 werden die USA weitreichende Waffensysteme in der Eifel stationieren. Auch Tomahawk-Raketen, wie die hier von der US-Marine verladene. Die Waffen können Ziele in Russland erreichen.
Petty Off 2. Cl Zachary Grooman/U.S. Navy via DVIDS/dpa