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Deutschland und das Zwei-Prozent-Ziel

Woher sollen die Milliarden für die Verteidigung kommen?

Neues Sondervermögen? Schuldenbremse weg? Noch gibt es nur Vorschläge zur künftigen Finanzierung des deutschen Verteidigungsetats. Die jüngste Einlassung von Kanzler Olaf Scholz (SPD) ist überraschend.

Mehr Geld für die Bundeswehr, aber woher? Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD, l) und Boris Pistorius (ebenfalls SPD), Bundesminister der Verteidigung, suchen nach einer Lösung.
Mehr Geld für die Bundeswehr, aber woher? Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD, l) und Boris Pistorius (ebenfalls SPD), Bundesminister der Verteidigung, suchen nach einer Lösung.
Kay Nietfeld/dpa

Wie genau es gehen soll, weiß in Berlin keiner. „Noch gibt es keinen Plan“, räumt Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ein. Dass aber Deutschland auch nach Aufbrauchen des Sondervermögens das Zwei-Prozent-Ziel der Nato einhalten will, versichern er und Olaf Scholz (SPD) bei jeder Gelegenheit. „Deutschland investiert dieses Jahr und auch in den kommenden Jahren, in den 20er-, den 30er-Jahren und darüber hinaus, zwei Prozent seines Bruttoinlandsprodukts in die Verteidigung“, so der Kanzler zuletzt. Die Möglichkeiten: