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Deutsche Weltraumpolitik

Abgehängt, aber nicht chancenlos – Deutschlands Ringen um den Weltraum

Nimmt man die Zahlen von Satelliten oder Raketenstarts, spielen Deutschland und Europa nur eine kleine Rolle im Kampf ums All. Ändert sich das?

Die Europäische Raumfahrt wagt sich in weite Fernen: Die Sonde „BepiColombo“ fliegt nah am Merkur vorbei. Das von der Europäischen Raumfahrtagentur Esa am 8. Januar zu Verfügung gestellte Foto  zeigt den Nordpol des Planeten Merkur. Die Mission ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Japan und wurde 2018 gestartet.
Die Europäische Raumfahrt wagt sich in weite Fernen: Die Sonde „BepiColombo“ fliegt nah am Merkur vorbei. Das von der Europäischen Raumfahrtagentur Esa am 8. Januar zu Verfügung gestellte Foto zeigt den Nordpol des Planeten Merkur. Die Mission ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Japan und wurde 2018 gestartet.
ESA/BepiColombo/MTM/dpa

Seit die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1969 ihren ersten Satelliten „Azur“ und die DDR 1978 den ersten deutschen Raumfahrer ins All befördert hat, sind ihnen 140 weitere Satelliten und zwölf Astronauten gefolgt. Eine Großmacht im All ist Deutschland also nicht. Dennoch ist Wissenschaft und Politik klar, dass hier neue Herausforderungen warten.