In den nächsten Wochen bis zur Wahl wird sehr viel über Arbeit zu lesen und zu hören sein. Die SPD setzt ganz auf die hart arbeitende Mittelschicht. Sie setzt sich damit ausdrücklich von den Besserverdienenden ab, als deren Freund und Helfer der CDU-Vorsitzende und Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz abgestempelt werden soll. Das ist mindestens aus drei Gründen interessant: Zum einen hebt dieser Wahlkampf-Sound den Wert der Arbeit in der Gesellschaft an sich hervor. Zweitens deutet sich an, dass die Regierungspartei SPD auf einen Oppositions-Wahlkampf setzen wird. Und drittens kommen Besserverdiener aus Sicht der SPD offenbar eher zufällig an ihr Geld. Harte Arbeit scheint jedenfalls als Ursache auszuscheiden.
Wie den Deutschen der Wert der Arbeit fremder wird
Die SPD will sich im Wahlkampf offenbar der arbeitenden Mitte empfehlen. Sie verspricht ihr keine großen Änderungen.