Corona? War da was? Viele Deutsche haben die Pandemie abgehakt, die hierzulande eher unspektakulär am 27. Januar 2020 im bayerischen Stammsitz des Autozulieferers Webasto mit dem bundesweit ersten bestätigten Corona-Fall begann, der auf eine chinesische Mitarbeiterin zurückging. Die war zuvor in Stockdorf gewesen und hatte das Virus aus der Volksrepublik in den Freistaat mitgebracht. In diesen Tagen vor fünf Jahren konnte niemand ahnen, was das dann tatsächlich noch nach sich ziehen würde: Ausgangssperren, Maskenpflicht, Schulschließungen, Reiseverbote – massive Eingriffe in die Freiheitsrechte der Bürger also. Auch heute, lange nach dem Ende der Corona-Epidemie, bewegt das Thema die Menschen und es spielt eine Rolle im Wahlkampf.
Fünf Jahre vorbei – und noch immer keine Aufarbeitung
Die in der Pandemie ergriffenen Maßnahmen sollten längst politisch aufgearbeitet sein, schon, um bei künftigen Pandemien besser reagieren zu können. Im Wahlkampf nimmt das Thema wieder Fahrt auf.
Symbol der Corona-Maßnahmen: die FFP2-Maske
Frank Rumpenhorst/dpa Symbol der Corona-Maßnahmen: die FFP2-Maske
Frank Rumpenhorst/dpa