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Bundeswehr

Warum auch Autobahnen bald zur Verteidigung zählen könnten

Nicht erst ab 2028, sondern schon zuvor könnte die mühsam erreichte Zwei-Prozent-Quote der Nato schon wieder in Gefahr geraten. Weswegen die Regierung nun kreativ wird.

Gemeinsam für eine stärkere Bundeswehr? Bundeskanzler Olaf Scholz und Boris Pistorius (beide SPD) bei der Truppe.
Gemeinsam für eine stärkere Bundeswehr? Bundeskanzler Olaf Scholz und Boris Pistorius (beide SPD) bei der Truppe.
Christian Charisius/dpa

Die Zusage stammt vom Bundeskanzler selbst. Auch wenn das Sondervermögen von 100 Milliarden Euro vollständig verbraucht ist, versprach Olaf Scholz, solle für Verteidigung weiterhin so viel Geld ausgegeben werden, dass das Zwei-Prozent-Ziel der Nato erfüllt wird. Das bedeutet ab 2028 rund 30 Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr, die erst noch gefunden werden müssen. „Einen hohen Handlungsbedarf“ räumte selbst der Kanzler ein.