15° / 6°
BND mit Nachwuchssorgen

Dem deutschen Geheimdienst gehen die Spione aus

Kein Homeoffice und kein Handy am Arbeitsplatz: Beim Bundesnachrichtendienst gelten strenge Sicherheitsregeln. Das schreckt viele Bewerber ab – mit Folgen: Deutschlands Auslandsgeheimdienst plagen Nachwuchssorgen. Der BND muss sich etwas einfallen lassen.

Sucht dringend Personal: Bruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND)
Sucht dringend Personal: Bruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND)
Kay Nietfeld/dpa

Lukas ist Informatiker, Hacker – und Spion. Angefangen habe alles mit 13 Jahren und dem Buch „Hacking for Dummies“, berichtet er, gefolgt von Studium, Hacker-Wettkämpfen und Job bei einer IT-Sicherheitsfirma. „Dann“, so Lukas lakonisch, „verschlug es mich zum BND.“ Von der Arbeit für den Bundesnachrichtendienst ist er begeistert: „Hier geht es darum, fremde Systeme zu infiltrieren und bedeutende Daten von diesen Systemen zu exfiltrieren.“