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Bildungsgipfel

Warum der Ruf nach Scholz als Problemlöser für die Schulen nicht weiterhilft

Der erste Tag des Bildungsgipfels brachte keine konkreten Ergebnisse. Das bedeutet aber nicht, dass sich von nun an Bundeskanzler Scholz und die Ministerpräsidenten des Themas annehmen sollten.

Gesprächsrunde beim Bildungsgipfel mit (v. l.) Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD), der amtierenden Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Astrid-Sabine Busse (SPD), und Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP).
Gesprächsrunde beim Bildungsgipfel mit (v. l.) Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD), der amtierenden Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Astrid-Sabine Busse (SPD), und Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP).
Christophe Gateau/dpa

Der groß angekündigte Bildungsgipfel glich am ersten Tag über weite Strecken einem Selbsthilfetreffen. Schwer erträgliche Banalitäten wurden auf offener Bühne zum Teil verkündet — zum Beispiel von Bundesbildungsministerin Stark–Watzinger (FDP), die darauf hinwies, es sei beim Thema Schulen noch „viel Arbeit“ zu leisten. Klar. Und von der amtierenden Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Berlins Noch–Bildungssenatorin Astrid–Sabine Busse (SPD), die mit der bahn­brechenden Erkenntnis aufwartete: „Reden ist immer gut.“