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Beteiligung am Terror

Warum die UNRWA die Rolle einzelner Mitarbeiter beim Angriff auf Israel schnell aufklären muss

Das Entsetzen ist groß, nachdem sich herausgestellt hat, dass ein Dutzend Mitarbeiter der UN-Hilfsorganisation sich an dem mörderischen Angriff auf Israel beteiligt hat. Warum das Hilfswerk schon vorher kompromittiert war.

Ein vertriebener palästinensischer Junge erhält in einem Zentrum des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) Nahrungsmittel.
Ein vertriebener palästinensischer Junge erhält in einem Zentrum des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) Nahrungsmittel.
Mohammed Talatene/dpa

13 000 Mitarbeiter hat das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Gaza-Streifen. Zwölf davon sollen sich an dem mörderischen Überfall auf Israel am 7. Oktober des vergangenen Jahres beteiligt haben. Das reicht beileibe nicht aus, um die gesamte Organisation zu diskreditieren. Doch die Taten der Wenigen werfen einen dunklen Schatten auf das Hilfswerk. Es darf und es sollte die Frage gestellt werden, ob es sich womöglich um die Spitze des Eisberges handelt. Wie sehr hat die Hamas das 1949 gegründete Hilfswerke unterwandert? Schon 2005 vermutete der damalige UNRWA-Chef Peter Hansen, dass angesichts der großen Unterstützung der Terrororganisation im Gaza-Streifen auch in seiner Organisation viele Mitglieder oder Sympathisanten der Hamas arbeiteten.