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Assad in Syrien gestürzt

„Für viele Syrer ist der Gedanke an Rückkehr das erste Mal greifbar“

Rebellen haben die Macht in Syrien übernommen, Diktator Baschar al-Assad ist außer Landes geflohen. Das machtpolitische Gleichgewicht im Nahen Osten könnte sich nun verschieben, sagt die Nahost-Expertin Rebekka Rexhausen.

Ende einer Dynastie: Ein Oppositionskämpfer mit Maschinengewehr tritt auf den abgetrennten Kopf einer Statue des verstorbenen syrischen Präsidenten Hafis al-Assad, Vater des geflohenen Staatschefs Baschar al-Assad.
Ende einer Dynastie: Ein Oppositionskämpfer mit Maschinengewehr tritt auf den abgetrennten Kopf einer Statue des verstorbenen syrischen Präsidenten Hafis al-Assad, Vater des geflohenen Staatschefs Baschar al-Assad.
Hussein Malla/AP/dpa

Der große Verlierer des Machtwechsels in Syrien ist neben Diktator Baschar al-Assad vor allem dessen Verbündeter Iran. Was der Sieg der Rebellen für das Regime in Teheran bedeutet, analysiert die Nahost-Expertin Rebekka Rexhausen vom Berliner Center for Middle East and Global Order.