15° / 6°
Ampel-Aus

Weshalb nun auch Friedrich Merz an der Schuldenbremse rüttelt

Friedrich Merz gibt sich auf einmal offen für eine Reform der Schuldenbremse. Damit folgt der Kanzlerkandidat der Union seinen Ministerpräsidenten. Dafür gibt es mindestens zwei gute Gründe.

War es sein erster Fehltritt im Wahlkampf oder der taktische Rückzug von einer Maximalforderung als Oppositionsführer, die er als Kanzler sowieso nicht hätte halten können? Friedrich Merz gibt sich auf einmal offen für eine Reform der Schuldenbremse. Richtigerweise nicht für Sozialausgaben, aber für Investitionen in „die Lebensgrundlage unserer Kinder“. Er folgt damit seinen CDU-Ministerpräsidenten, denen schon länger klar ist: Die gigantischen Summen, die Deutschland in Infrastruktur, Bildung und die Bundeswehr investieren muss, lassen sich nicht mehr in einem Haushalt abbilden.