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Wetter Schnee Wintereinbruch

Schneefall ab 1000 Meter Höhe

In Vorarlberg und Tirol sowie den Höhenlagen von Allgäu und Schwarzwald kommt der erste Schnee früher als gedacht.

Winterschnee hoch über dem Tannheimer Tal.
Winterschnee hoch über dem Tannheimer Tal.
pixabay / Archiv

Nach einem langen Altweibersommer hat es am Freitag in Süddeutschland und im Alpenraum mit Vorarlberg und Tirol einen heftigen Temperatursturz gegeben. In Ulm lagen die Höchstwerte nur noch bei 11 Grad mit Tendenz nach unten. Sowohl in Vorarlberg und Tirol als auch in Höhenlagen von Allgäu und Schwarzwald setzt in der Nacht auf Samstag oberhalb von 1000 Metern dann starker Schneefall ein. Die Wintersportfans bekommen also einen Vorgeschmack auf die kalte Jahreszeit, auch wenn Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz für Regionen wie Tirol und Vorarlberg ein striktes Après–Ski–Verbot erlassen hat. Immerhin dürfte es in Ischgl im Corona–Winter nicht ganz so voll werden wie in anderen Jahren.

1 Meter Neuschnee in den Höhenlagen von Vorarlberg und Tirol

Ganz oben in den Bergen sind am letzten Septemberwochenende Schneehöhen von mehr als einem Meter zu erwarten, da sich die Niederschläge über das ganze Wochenende fortsetzen werden. Bei höchstens 8 bis 12 Grad wird es in den Niederungen stundenlang regnen. Lediglich am Sonntag sind bei kühlen Temperaturen auch ein paar sonnige Abschnitte möglich.

Für die kommende Woche gibt es auch eine gute Nachricht, denn der Regen wird wärmer. Bei Temperaturen von 15 bis 17 Grad gibt es jedoch voraussichtlich kaum Aufheiterungen. Außer am Mittwoch dürfte es jeden Tag nass werden. Weiter im Osten Richtung München und Salzburg sind die Aussichten etwas besser.