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Coronavirus und Heuschnupfen

Infektrisiko kann bei Heuschnupfen leicht erhöht sein

Wer Heuschnupfen und allergisches Asthma hat, ist nur etwas anfälliger für Viren. Allergologen sehen für die Betroffenen keine besondere Bedrohung durch das Coronavirus.

Heuschnupfen-Patienten machen sich verstärkt Sorgen über eine Infektion mit dem Coronavirus. Dabei ist das Risiko nur wenig höher als bei Menschen ohne Heuschnupfen.
Heuschnupfen-Patienten machen sich verstärkt Sorgen über eine Infektion mit dem Coronavirus. Dabei ist das Risiko nur wenig höher als bei Menschen ohne Heuschnupfen.
Patrick Pleul/dpa

Für Menschen mit Heuschnupfen besteht nach Einschätzung des Vizepräsidenten des Ärzteverbands Deutscher Allergologen, Professor Thomas Fuchs, zwar ein leicht erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Er gehe aber nicht von einer besonderen Bedrohungssituation aus. Bei Allergikern gelte generell ein erhöhte Risiko in Bezug auf Viren, also beispielsweise auch für Rhinoviren oder das Influenzavirus. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Patient mit allergischem Schnupfen oder allergischem Asthma an einer dieser Infektionen erkranke, sei wesentlich höher als eine Infektion mit dem Coronavirus.