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Corona Risikogebiet Deutschland

Bayern weitet Liste der innerdeutschen Corona-Risikogebiete massiv aus

Bayern weitet die Liste der innerdeutschen Corona-Risikogebiete deutlich aus. Für Reisende aus diesen Städten gelten nun Einschränkungen.

Bayern setzt zahlreiche Städte auf die Liste der innerdeutschen Risikogebiete.
Bayern setzt zahlreiche Städte auf die Liste der innerdeutschen Risikogebiete.
DPA

Immer mehr Städte und Kreise in Niedersachsen, Hessen, Berlin und NRW überschreiten den Grenzwert von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner über sieben Tage. Diese Corona-Hotspots gelten in manchen Bundesländern als innerdeutsche Risikogebiete. Das gilt nun in Bayern für Reisende aus Risikogebieten in Deutschland.

Corona Risikogebiet in Deutschland: Bayern weitet Liste aus

Bayern weitet die Liste der innerdeutschen Corona-Risikogebiete deutlich aus:  Ab Samstag (00.00 Uhr) gilt die Einstufung für folgende Städte:

die gesamte Stadt Berlin,

Frankfurt am Main

Offenbach

Herne

Hamm

Remscheid

Landkreis Esslingen

Stadtgemeinde Bremen

Landkreise Cloppenburg

Wesermarsch

Das teilte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München mit.

Innerdeutsche Risikogebiete: Das gilt für Reisende in Bayern

Damit dürfen Menschen, die dort wohnen oder sich dort aufgehalten haben, nicht mehr in Bayern in Hotels, Pension, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen beherbergt werden. Bei Verstößen drohen 5000 Euro Geldbuße. Die Risikoliste soll zunächst bis zum Ablauf des 13. Oktober gelten. Bisher hatte Bayern nur vier Berliner Bezirke (Mitte, Neukölln, Tempelhof-Schöneberg und Friedrichshain-Kreuzberg), Bremen und die Städte Hamm sowie Remscheid wegen der dortigen Corona-Zahlen zu Risikogebieten erklärt.