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Corona Regensburg Schule

127 Schüler nach Coronavirus Ausbruch an Schule in Quarantäne

Wegen eines Corona-Falls an einer Schule in Regensburg müssen nun über 100 Schüler in Quarantäne. Damit fällt nun an fünf Schulen in der Stadt teilweise der Unterricht aus.

Über hundert Schüler einer Schule in Regensburg müssen nun erstmal wieder zu Hause lernen (Symbolbild).
Über hundert Schüler einer Schule in Regensburg müssen nun erstmal wieder zu Hause lernen (Symbolbild).
dpa

An einer Schule in Regensburg sind laut Medienberichten 127 Schüler in Quarantäne geschickt worden. Nach Berichten der Mittelbayrische Zeitung wurden die Schüler des Gymnasiums Neutrabling wegen eines positiven Tests eines Schülers in Quarantäne geschickt. Bayern ist das Bundesland mit den meisten Corona-Hotspots in Deutschland.

Corona in Regensburg: Fünf Schulen teilweise geschlossen

Mit dem Corona-Ausbruch an dem Gymnasium in Regensburg sind nun an insgesamt fünf Schulen und eine Kita in der Stadt Kinder in Quarantäne. An diesen Schulen fällt der Unterricht aus:

Gymnasium Neutrabling: Dort sind nach Medienberichten 127 Kinder in Quarantäne.

Von Müller Gymnasium Regensburg: Eine Lehrkraft wurde positiv getestet. In der Folge gilt für etwa 100 Schüler eine Quarantäne bis einschließlich 24. September.

Privat-Gymnasium PINDL Regensburg: Wegen eines bestätigten Covid-19 Falles eines Schülers müssen etwa 45 Schülerinnen und Schüler bis einschließlich 23. September in der Quarantäne bleiben.

Grundschule Barbing: Eine Klasse mit 25 Schülerinnen und Schülern ist wegen eines positiv getesteten Kindes bis einschließlich 25. September vom Präsenz-Unterricht ausgeschlossen und in häuslicher Quarantäne.

Grundschule Burgweinting: 26 Kinder und zwei Lehrkräfte müssen wegen eines positiv getesteten Kindes bis 25. September in Quarantäne.

Kinderhaus Pestalozzi Regensburg: Eine Kita-Gruppe bleibt wegen eines positiv getesteten Kindes bis einschließlich 22. September in der Quarantäne. Die Gruppe umfasst 17 Kinder.

Corona und Schule: So viele Kinder befinden sich in Quarantäne

Derzeit befinden sich nach den jüngsten Daten des Kultusministeriums vom Freitag knapp 7660 der 1,65 Millionen Schülerinnen und Schüler sowie rund 770 Lehrkräfte in coronabedingter Quarantäne; vier Schulen sind aktuell komplett geschlossen. Bei 298 Kindern und Jugendlichen sowie 46 Lehrern wurde eine Infektion festgestellt. Insgesamt sind gut fünf Prozent der 150.000 Lehrkräfte derzeit aus verschiedenen Gründen krankgeschrieben oder wegen Corona vom Präsenzunterricht befreit, weil sie einer Risikogruppe angehören oder schwanger sind.

Corona und Schule in Bayern: Maskenpflicht im Unterricht läuft aus

Die Maskenpflicht für alle bayerischen Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe läuft wie geplant mit dem heutigen Freitag aus. „Die neun Tage einer besonderen Maskenpflicht (..) waren sinnvoll“, bilanzierte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Freitag in München. Nach nunmehr knapp zwei Wochen Unterricht sei die Gefahr durch Reiserückkehrer nicht mehr im gleichen Maße gegeben wie direkt zu Schuljahresbeginn. Daher sei eine generelle Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske ab kommender Woche nicht mehr nötig. Sie kann jedoch, abhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort, jederzeit lokal wieder angeordnet werden.

Corona und Schule: Regelung für Schulen in München offen

Was genau die Überschreitung des Grenzwerts für die Situation an den Schulen in München bedeutet war am Freitag noch unklar. Das sagte der Kultusminister des Freistaats Piazolo nach Angaben des BR am Freitag. „Es gibt da keinen Automatismus“, sagte er. Letztlich müssten die Gesundheitsämter vor Ort entscheiden. Im Moment sind vier Schulen in Bayern wegen Corona-Fällen geschlossen in Furth im Wald, Kelheim, Würzburg und Tirschenreuth.

Diese Städte in Bayern sprengen den Grenzwert:

In Bayern gibt es besonders viele Städte und Kreise mit einer hohen Zahl an Neuinfektionen. Diese Städte und Kreise sprengen die Grenzwerte:

  • Die Kreis Garmisch-Partenkirchen hat mit 56,5 erneut viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der letzten Woche in Bayern. Dort hatte eine Reiserückkehrerin in Bars zahlreiche andere Menschen angesteckt.

  • Die Stadt Würzburg weist mit 70,4 den höchsten Wert aller Städte und Kreise in Deutschland auf. Dort sind bereits Einschränkungen beschlossen worden. Ein Gymnasium wurde geschlossen.

  • Auch der Kreis Würzburg liegt mit 40,2 mittlerweile über dem Grenzwert für Bayern.

  • Die Stadt Kaufbeuren ist mit einer 7-Tage-Inzidenz von 59,2 ebenfalls stark betroffen.

  • Auch der Kreis Kulmbach hat mit einer 7-Tage-Inzidenz von 45,9 den bundesweit geltenden Grenzwert unterschritten. Vor einer Woche galt der Kreis noch als coronafrei.

  • Die Stadt Passau hat am Mittwoch den Frühwarnwert ebenfalls überschritten. Dort lag die 7-Tage-inzidenz am Freitag jedoch bei 34,3. Die Stadt diskutiert Maßnahmen.

  • Die Stadt München ist mit 40,9 wieder weit über dem für Bayern geltenden Frühwarnwert von 35 gerutscht.

  • Rosenheim liegt mit 31,6 unter allen Grenzwerten. Dieser lag in der vergangenen Woche allerdings noch weit jenseits der 50.

  • Memmingen, Landshut, Ingolstadt und Straubing lagen am Donnerstag unter allen Grenzwerten. Dort lagen die Zahlen in der vergangenen Woche jenseits der Grenzwerte.

So sehen die RKI-Zahlen für ganz Bayern aus

Laut Angaben des RKI steigen die Infektionszahlen in ganz Bayern an. Mit 63.918 hat der Freistaat im Vergleich zu anderen Bundesländern die zweitmeisten nachgewiesenen Fälle.

Zahl der Infizierten: 63.918

Zahl der Neuinfektionen: 286

Zahl der Toten: 2648

Fälle pro 100.000 Einwohner: 488,8