In Bayern hatte es kürzlich eine fatale Panne bei Testergebnissen gegeben: Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hatte eingestehen müssen, dass rund 44.000 Reiserückkehrer, die sich in Bayern an Autobahnen und Bahnhöfen hatten testen lassen, längere Zeit kein Testergebnis bekommen hatten. Darunter waren auch 900 nachweislich mit Sars-CoV-2 Infizierte gewesen.
Jetzt soll sich die Panne ausgeweitet haben, berichtet das ARD-Magazin „Monitor“: Es seien auch Teststationen an den bayerischen Flughäfen betroffen.
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ARD: Passagiere an Flughäfen Nürnberg, Memmingen und München betroffen
Allein am Flughafen Nürnberg hätten einige hundert Passagiere ihre Testergebnisse verspätet erhalten, zum Teil auch noch gar nicht, berichtet „Monitor“ in einer Vorabmeldung. Auch in München und Memmingen gebe es weitere Fälle. Das habe ein Testdienstleister gegenüber dem Magazin geäußert.
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Der Dienstleister Ecolog, der Betreiber der Teststationen an den bayerischen Flughäfen, habe das auf Anfrage eingeräumt. Die Anzahl der Fälle an anderen bayerischen Flughäfen sei noch unklar. Wie viele Personen aktuell noch keine Testergebnisse erhalten haben, teilte das Unternehmen nicht mit, es handele sich um einen „kleinen Bruchteil“. Die Probleme stünden im Zusammenhang mit der Umstellung von der manuellen auf eine digitale Datenerfassung.