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Schwörmontag in Ulm

Schwörmontag 2020: Daheim bleiben statt nach Ulm strömen

Corona-bedingt fallen Nabada und Partys am Ulmer Schwörmontag aus. Die Stadt will Menschenmassen verhindern und lässt den Zugang zur Donau sperren.

Ein Foto aus der Vergangenheit: Tausende wilde Nabader auf der Donau, Zehntausende am Ufer wie 2019 sind in Corona-Zeiten undenkbar. Diesmal sollen Fluss und Ufer leer bleiben. ⇥
Ein Foto aus der Vergangenheit: Tausende wilde Nabader auf der Donau, Zehntausende am Ufer wie 2019 sind in Corona-Zeiten undenkbar. Diesmal sollen Fluss und Ufer leer bleiben. ⇥
Volkmar Könneke

Nichts wird sein, wie es war: Der Schwörmontag 2020 wird corona-­bedingt völlig anders ablaufen. Schwörfeier in kleinem Rahmen, kein Nabada, keine Partys, keine Freiluft-Konzerte, am Samstag keine Lichterserenade. Die Stadtverwaltung will verhindern, dass es am Ulmer Stadtfeiertag zu unerlaubten Menschenansammlungen kommt. So wird an diesem Tag, dem 20. Juli, der Zugang zu Donau und Iller beschränkt, um wildes Nabada zu verhindern. Trotz aller Restriktionen sucht die Stadt aber nach Möglichkeiten, möglichst viele Bürger am Schwörmontag teilhaben zu lassen – nur eben virtuell.