Ümmü Kandemir liebt und braucht vor allem ihre Tasse Kaffee nach dem Aufstehen. „Ohne Kaffee bin ich nichts“, sagt die 50-Jährige. Ab Freitagmorgen ist der Wachmacher kein Thema mehr für die Ulmerin und praktizierende Muslima: Denn dann beginnt der Ramadan und Gläubige fasten vier Wochen lang tagsüber bis Sonnenuntergang. Hört sich schwierig an, aber Ümmü Kandemir sagt: „Das geht bei mir wie auf Knopfdruck. Der Ramadan beginnt und ich brauche keinen Kaffee mehr.“
So blicken die Muslime in Ulm auf den kommenden Fastenmonat in Corona-Zeiten
Der vierwöchige Ramadan, der am Donnerstagabend beginnt, wird vermutlich ohne gegenseitige Besuche und Gottesdienste stattfinden. Die Muslime in Ulm haben Verständnis dafür.
So belebt wird es in der Moschee in Ulm während des Ramadan nicht sein. Wegen des Coronavirus hat das Glaubenshaus geschlossen.
Foto: Volkmar Könneke So belebt wird es in der Moschee in Ulm während des Ramadan nicht sein. Wegen des Coronavirus hat das Glaubenshaus geschlossen.
Foto: Volkmar Könneke