Hausbewohner aus der Keplerstraße 27 wehren sich gegen die angekündigte Sanierung: Von links Keywan Pedrani, Marwan Khedir, Michael Gottlob, Achim Gruber, Marola Kasan und ihr (nicht im Haus wohnender) Bruder Rafael Fabischewski.
Christoph Mayer Hausbewohner aus der Keplerstraße 27 wehren sich gegen die angekündigte Sanierung: Von links Keywan Pedrani, Marwan Khedir, Michael Gottlob, Achim Gruber, Marola Kasan und ihr (nicht im Haus wohnender) Bruder Rafael Fabischewski.
Christoph Mayer Es sind die sprichwörtlichen „kleinen Leute“, die in der Keplerstraße 27 wohnen: 15 Mietparteien – Rentner, Arbeiter, Sozialhilfeempfänger, ein junger Akademiker, Deutsche, Polen, Türken, kurzum: ein bunter Mikrokosmos. Das Mehrfamilienhaus in der Ulmer Neustadt, das sieht man auf den ersten Blick, ist in einem bescheidenen Zustand, jahrzehntelang ist dort nichts erneuert worden. Auch deshalb sind die Mieten extrem günstig. Kunstglasmaler Achim Gruber etwa zahlt für seine 66-Quadratmeterwohnung 316 Euro im Monat.