Die Diskussion um die Mohrengasse in Ulm hat ihre Fortsetzung gefunden: Es geht um den König Melchior in der Münsterkrippe. Der schwarze König, vom Ulmer Künstler Martin Scheible in den 1920er Jahren geschnitzt, sieht mit seinen wulstigen Lippen und dem Feder-Kopfschmuck aus wie ein Stereotyp aus der Zeit des deutschen Kolonialismus.
Rassismus-Debatte um den Mohr in der Krippe - Heilige Drei Könige verbannt
Die Figur des Melchior ist aus heutiger Sicht problematisch. Die Kirchengemeinde ringt um den richtigen Umgang damit. Im Jahr 2020 wird die Krippe ohne die drei Könige aufgestellt.