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LGBTQ in Ulm

Nach 20 Jahren ist Schluss mit der Kultparty „Bi Homo Bi Hetero“

2005 startete eine für damalige Verhältnisse mutige Partyreihe. Im Mai wird nun die letzte Veranstaltung im Rockside gefeiert. Die Gründe dafür und wie es jetzt weitergeht.

Dragkünstlerin Zaza Rainbow (rechts), hier mit Ihrer kleinen Schwester Lea Rainbow. Sie gehören zum Stammpublikum der Kult-Partyreihe „Bi Homo, Bi Hetero“.
Dragkünstlerin Zaza Rainbow (rechts), hier mit Ihrer kleinen Schwester Lea Rainbow. Sie gehören zum Stammpublikum der Kult-Partyreihe „Bi Homo, Bi Hetero“.
Privat

Dragqueens und Partyvolk in engem Lack- und Lederoutfits, viele davon homosexuell – das war im Jahr 2005 in Ulm nicht unbedingt an der Tagesordnung. Sie alle trafen sich auf der Party „Bi Homo Bi Hetero“. Die Reihe wurde 2005 von der Ulmerin Yasmin Tan aus der Taufe gehoben. „Vor 20 Jahren war die Sache mit der sexuellen Gesinnung für viele noch ein Versteckspiel, dafür sollte es in Ulm einen Raum geben, wo man sich treffen kann“, sagt die Veranstalterin.