Es ist kein Grund zum Feiern. Aber erstmals seit vielen Monaten ein Anlass, etwas positiver gestimmt nach vorne zu schauen. Mit ihrer Zuschusszusage für die Methadon-Forschung der Ulmer Chemikerin Claudia Friesen hat sich die Deutsche Krebshilfe zwar vor allem dem zunehmenden bundesweiten Druck gebeugt. Dennoch sind die 1,6 Millionen Euro für die Studie am Universitätsklinikum Ulm ein Beitrag zur Versachlichung oder besser Verwissenschaftlichung eines schwelenden Konflikts in der deutschen Forschungslandschaft.
Wenigstens ein Anfang
Die Zuschusszusage für eine Studie zur Methadon-Forschung im Rahmen der Krebsbekämpfung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ein Kommentar von Matthias Stelzer.