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Kliniken in Ulm

Poker um die Neurologie geht weiter

Nach der Kündigung des RKU-Vertrags durch die Uni hält sich die Sana bedeckt. Uni-Medizin-Chef Kaisers: Alle Disziplinen müssen unter ein Dach.

Das RKU am Oberen Eselsberg: Insbesondere auf die Neurologie hat die Uni-Klinik aus strategischen Gründen ein Auge geworfen. 
Das RKU am Oberen Eselsberg: Insbesondere auf die Neurologie hat die Uni-Klinik aus strategischen Gründen ein Auge geworfen. 
Foto: Matthias Kessler

Vier Wochen ist es her, dass das Universitätsklinikum Ulm den Gesellschaftervertrag mit dem auf Neurologie und Orthopädie spezialisierten und zur Sana-Gruppe gehörenden RKU aufgekündigt hat (wir berichteten). Zu wenig Mitbestimmungsrechte, zu wenig Entgegenkommen vor allem in Bezug auf die strategischen Zukunftsplanungen der Uni-Klinik, lautete die Begründung des Klinikumsvorstandes um Prof. Udo Kaisers, der mit der Rückendeckung des Aufsichtsrates und damit auch der Landesregierung agierte.