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Fahrräder in Ulm

Kommentar zu den Fahrradständern am Bahnhof

Für Pendler, die mit dem Fahrrad in die Stadt kommen, geht es an den Stellplätzen am Bahnhof drunter und drüber. Schuld ist die Baustelle.

Ulrike Schleicher.
Ulrike Schleicher.
Jaqueline Schuon

Vernunft sollte man nicht erwarten. Es spielt keine Rolle, dass genügend Fahrradständer „zu Fuß nur zwei Minuten“ weg vom Bahnhof sind, wie die beiden Vertreter der Stadt, Sandra Clauß und Harald Walter, sagen. Gefühlt sind es für die morgendlichen Pendler wesentlich längere Wege. Offensichtlich sind auch die meisten nicht bereit, die Routine ihres Alltags zu durchbrechen und „zwei Minuten“ mehr für Anfahrt und Umstieg in den Zug einzukalkulieren. Selbst, wenn sie dafür einen freien und sicheren Abstellplatz bekommen.