Es war eine stundenlange Bergungsaktion teils am Ufer der Donau, teils im eiskalten Fluss: Am 27. Januar 2017 schaffte ein Großaufgebot von rund 100 Helfern unter anderem des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehr und des Roten Kreuzes die MS Donau von ihrem Liegeplatz beim Barfüßer-Biergarten in Neu-Ulm fort auf einen Schrottplatz. Das stillgelegte, am Ufer vertäute Ausflugsschiff war in Schieflage geraten, nachdem der Donaupegel zu stark abgesackt war. Kommenden Montag nun geht es vor dem Verwaltungsgericht Augsburg darum, wer die Kosten für diesen Einsatz übernehmen muss.
Boot-Bergung geht vor Gericht – Streit um die Kosten
Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm wollen die vom Landratsamt geforderten 67.000 Euro nicht bezahlen. Der ehemalige Eigentümer sieht sich als Verschwörungsopfer.