Im Jahr 2017 hat die Stadt Weißenhorn beschlossen, der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen“ beizutreten. Dafür muss die Stadt bestimmte Kriterien erfüllen. Seitdem sei allerdings nicht viel passiert, um das Radeln für die Weißenhorner angenehmer und sicherer zu machen. Das kritisiert ein Bündnis aus Grünen, ÖDP, Bund Naturschutz und dem Kreisverband des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs. In der Stadtverwaltung werde getrödelt und verschleppt. Das Missfallen richtet sich auch gegen Bürgermeister Wolfgang Fendt. Der betreibe zwar „eine tolle Ankündigungspolitik“, sagte Franz Schmid vom Neu-Ulmer ADFC-Kreisverband in einem Pressegespräch. „Aber wo kein echtes Interesse da ist, passiert nichts.“ Wie bei der fahrradfreundlichen Stadt. „Für Fernwärme wird die halbe Stadt umgegraben.“
Wo Weißenhorn für Radler gefährlich ist
Verschleppt die Weißenhorner Verwaltung den Ausbau zur fahrradfreundlichen Stadt? Ein Bündnis kritisiert Bürgermeister Fendt – und ruft zu einer Demonstration auf.