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AKW-Abfall Weißenhorn

Verbrennung des Mülls aus Atomkraftwerk Gundremmingen

Der freigemessene Abfall aus dem AKW Gundremmingen, der in Weißenhorn verbrannt wird, ist unbedenklich. Welche Gruppe noch die höchste Dosis abbekommt, zeigt ein Gutachten auch.

Der Sack des Anstoßes: Er enthält Müll aus dem AKW Gundremmingen, der nach einer Messung für unbedenklich erklärt wurde. Trotzdem sorgte er für viel Verunsicherung. 
Der Sack des Anstoßes: Er enthält Müll aus dem AKW Gundremmingen, der nach einer Messung für unbedenklich erklärt wurde. Trotzdem sorgte er für viel Verunsicherung. 
Lars Schwerdtfeger

Gleich zu Anfang die gute Nachricht: Weder für die Mitarbeiter des Weißenhorner Müllheizkraftwerks noch für die Bevölkerung in der Umgebung besteht durch den dort verbrannten Müll aus dem Atomkraftwerk Gundremmingen eine Gefährdung der Gesundheit. Zu diesem Schluss kommt das Ökoinstitut mit Hauptsitz in Freiburg. Der Physiker Christian Küppers stellte das Gutachten im Umweltausschuss des Neu-Ulmer Kreistags vor. Die Kernerkenntnis: „Die Überprüfung einer möglichen Belastung der Bevölkerung hat ergeben, dass die Werte hier um ein 5000-faches unterhalb der nach Strahlenschutzverordnung zulässigen Dosis liegen.“