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Metzinger mit Weltrekord

Nach unten schauen ist beim Fallschirmsprung verboten

151 Fallschirmspringer aus 27 Ländern haben in Eloy (Arizona) einen neuen Weltrekord im Fallschirmspringen aufgestellt. Ein früherer Gymnasiallehrer war im Team.

Die Formation aus 151 Springern hat in Arizona einen neuen Weltrekord aufgestellt.
Die Formation aus 151 Springern hat in Arizona einen neuen Weltrekord aufgestellt.
Mark Kirschenbaum

Als Gymnasiallehrer für Physik und Mathe kennt Andreas Rittershofer die Gesetze des freien Falls. Als Fallschirmspringer ist er denen regelmäßig in der Praxis ausgesetzt. Anfang November war er Teil eines Formationssprungs, der in die Geschichte eingegangen ist. Die Formation aus 151 Springern aus 27 Ländern hat in Eloy (Arizona) einen neuen Weltrekord aufgestellt. Der Metzinger und frühere Lehrer am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium war Teil dieses Teams. Er springt seit 30 Jahren, überwiegend in immer wieder neu zusammengestellten Formationen bei allen möglichen Meetings auf dieser Welt. „Allein springen ist langweilig“, sagt er. Es ist eine Frage der Definition dessen, was Langeweile ist. Er mag in dieser Hinsicht eine eigene Messlatte haben, immerhin hat er in seinem Springerleben vier Mal den Reserveschirm benötigt, was er lapidar abtut: „Na ja, das ist dann schon jedes Mal lästig.“ Wir haben uns mit ihm unterhalten. Über die Höhe, das Fallen, das Gleiten und das Landen.