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Jagdverbot im Nationalpark Schwarzwald

Darum darf im Nationalpark nicht mehr gejagt werden

In einem Drittel des Nationalparks Schwarzwald darf nicht mehr gejagt werden. Dadurch sollen die Wildtiere ihre Scheu verlieren und auch Besucher profitieren.

Ein röhrender Rothirsch: Auf einem Drittel der Fläche des Nationalparks hat er nichts mehr zu befürchten. 
Ein röhrender Rothirsch: Auf einem Drittel der Fläche des Nationalparks hat er nichts mehr zu befürchten. 
Foto: © Mark Bridger/Shutterstock.com

„Ein Nationalpark, in dem auf großer Fläche gejagt wird, ist für mich eine Mogelpackung.“ Friedrich Burghardt wählt deutliche Worte. Der Leiter des Wildtiermanagements im Nationalpark Schwarzwald hat am Donnerstag den Medien vorgestellt, was getan werden muss, damit das Reservat aus seiner Sicht eben keine Mogelpackung ist. „Seit dem 1. August wird auf 30 Prozent der Fläche des Nationalparks nicht mehr gejagt.“ Das jagdfreie Gebiet liegt in der Kernzone. In der darf der Mensch ohnehin nicht mehr eingreifen, die Natur bleibt sich selbst überlassen. Die Kernzone macht 75 Prozent der Gesamtfläche des Nationalparks aus.