Wenn das Parlamentarische Kontrollgremium in dieser Woche im Landtag zusammenkommt, geht es um Vorgänge rund um den Verein Uniter – in dem sich vor allem Elitesoldaten, Polizisten und andere Sicherheitskräfte organisieren. Der undurchsichtige Verein war unter anderem aufgrund einer umfangreichen Recherche der Zeitung taz in die Kritik geraten – das Blatt geht nach monatelangen Recherchen davon aus, dass es sich bei Uniter nicht um einen harmlosen Verein handelt, sondern vielmehr um eine dubiose Gruppierung. Sie könnte in Zusammenhang mit rechtsextremen Strukturen in der Bundeswehr stehen. Ein Schattennetzwerk gewissermaßen, das sich auf einen Tag X vorbereitet, denjenigen Tag, an dem die staatliche Ordnung zusammenbricht.
Soldaten und Polizisten planten den Tag X
Ein dubioses Treffen mit rund 30 Teilnehmern in Albstadt: KSK-Soldat „Hannibal“ und Franco A. waren aktiv.
Tatkräftig vorbereitet für die Krise: So präsentiert sich der Verein Uniter – wie hier auf diesem offiziellen Pressefoto – am liebsten. Doch Uniter hat zuletzt unter anderem Nutzungsverbot auf einem Übungsgelände in Mosbach erhalten, weil der ehemalige Elite-Soldat „Hannibal“ dort ein paramilitärisches Training angeleitet hatte.
Uniter e.V. Tatkräftig vorbereitet für die Krise: So präsentiert sich der Verein Uniter – wie hier auf diesem offiziellen Pressefoto – am liebsten. Doch Uniter hat zuletzt unter anderem Nutzungsverbot auf einem Übungsgelände in Mosbach erhalten, weil der ehemalige Elite-Soldat „Hannibal“ dort ein paramilitärisches Training angeleitet hatte.
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