Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Für Aqua Römer in Jebenhausen gibt es keine Hoffnung mehr, an dem Standort werden endgültig die Lichter ausgehen. Eine mehr als 600–jährige Geschichte wird damit enden, denn so lange gibt es das Göppinger Mineralwasser schon. „Wir sind immer noch in Schockstarre“, beschrieb gestern der Betriebsratsvorsitzende Efstathios Michailidis seine Gefühlswelt. 100 Mitarbeiter sind von diesem Einschnitt betroffen, etwa 45 Beschäftigte — vor allem aus Verwaltung und Vertrieb — sollen mit ins 63 Kilometer entfernte Mainhardt wechseln. Für die Mitarbeiter aus Produktion und Logistik schwinden die Hoffnungen auf eine Weiterbeschäftigung, sie müssen jetzt die Verhandlungen über einen Sozialplan und einen Interessenausgleich abwarten. Die Gespräche beginnen bereits am kommenden Donnerstag.
Göppinger Sprudel ist Geschichte
Aus für Aqua Römer in Jebenhausen: Die Rettungsversuche schlugen fehl, der Standort wird geschlossen. Rund 50 Arbeitsplätze fallen weg.
Das Gelände von Aqua Römer in Jebenhausen.
Giacinto Carlucci Das Gelände von Aqua Römer in Jebenhausen.
Giacinto Carlucci