Rudi Bauer muss keine Sekunde nachdenken. Auf die Frage, ob er wisse, was sich am 9. April zum zehnten Mal jähre, sagt der frühere Göppinger Polizeisprecher: „Es gibt Dinge, die vergisst man als Polizist nicht. Zumal das der größte Kriminalfall in der Nachkriegsgeschichte im Kreis Göppingen war, der Fall, der die Menschen am meisten bewegt hat.“ Das Verbrechen schlug seinerzeit bundesweit so große Wellen, dass der Begriff „Vierfachmord“ heute automatisch mit Eislingen in Verbindung gebracht wird, es gibt etliche Fernsehdokumentationen über die Tat, die auch einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat.
Zehn Jahre nach der Tat: Einer der Täter ist wieder frei
Vor zehn Jahren tötete ein Eislinger Teenager gemeinsam mit einem Freund seine Eltern und Schwestern. Einer der Täter hat seine Strafe mittlerweile verbüßt.