Im Kreisverband der AfD ist nach der Nominierung der Landtagskandidaten offener Streit ausgebrochen. Gegenseitige Vorwürfe und Beschimpfungen gipfeln nun darin, dass drei Vorstandsmitglieder die Aufstellung von Hans-Jürgen Goßner im Wahlkreis Göppingen vom Landesschiedsgericht prüfen lassen. Der frühere „Republikaner“ soll seine Wohnadresse zum Schein bei einem Parteifreund im unteren Filstal angemeldet haben, um bei seiner eigenen Nominierung mit abstimmen zu können. Das gleiche gelte für Goßners Frau, schreibt der Co-Kreisvorsitzende Simon Dennenmoser jetzt in einer parteiinternen Mail an die Mitglieder des Kreisverbands. Dennenmoser war Goßner bei der Kandidatenkür unterlegen.
Heftiger Streit im AfD-Kreisverband Göppingen
Vorsitzender Hülscher spricht von „offener Kriegserklärung“. Landesschiedsgericht prüft Nominierung des Kandidaten Goßner. Streit um einen „Blaulichtabend“.
Das Tischtuch ist zerschnitten zwischen den AfD-Kreisvorsitzenden Joachim Hülscher (o.l.) und Simon Dennenmoser (o.r.) auf der einen und den Landtags-Kandidaten Hans-Jürgen Goßner (u.l.) und Uwe Wangenheim auf der anderen Seite. Die Screenshots stammen aus verschiedenen internen Chat-Gruppen sowie dem Whatsapp-Status, Urheber der Texte sind etliche Mitglieder des Kreisverbands. Der Ausriss in der Mitte („Nachdem diverse ...“) stammt aus einer Mail Dennenmosers an die Mitglieder. ⇥
Montage: NWZ Das Tischtuch ist zerschnitten zwischen den AfD-Kreisvorsitzenden Joachim Hülscher (o.l.) und Simon Dennenmoser (o.r.) auf der einen und den Landtags-Kandidaten Hans-Jürgen Goßner (u.l.) und Uwe Wangenheim auf der anderen Seite. Die Screenshots stammen aus verschiedenen internen Chat-Gruppen sowie dem Whatsapp-Status, Urheber der Texte sind etliche Mitglieder des Kreisverbands. Der Ausriss in der Mitte („Nachdem diverse ...“) stammt aus einer Mail Dennenmosers an die Mitglieder. ⇥
Montage: NWZ