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WMF Geislingen

Betriebsrat will Schließung der Kochgeschirr-Fertigung nicht akzeptieren

Der Betriebsrat der WMF kritisiert den Mutterkonzern SEB: Diesem gehe es nur um Gewinnmaximierung.

Alarmstufe Rot bei der WMF: Nach den jüngsten Informationen der Unternehmensleitung zum welt­weiten Stellenabbau und der Schließung der Geislinger Kochgeschirr-Fertigung kündigt der Betriebsrat Proteste an.⇥
Alarmstufe Rot bei der WMF: Nach den jüngsten Informationen der Unternehmensleitung zum welt­weiten Stellenabbau und der Schließung der Geislinger Kochgeschirr-Fertigung kündigt der Betriebsrat Proteste an.⇥
Markus Sontheimer

Der WMF-Betriebsrat hat schockiert auf die Nachricht reagiert, dass die WMF Group weltweit rund 400 Stellen abbauen und die Kochgeschirr-Fertigung am Geislinger Standort schließen will. „Das ist ein herber Schlag“, sagt Betriebsratsvorsitzender Frank Schnötzinger der GEISLINGER ZEITUNG. „Uns blutet das Herz. Das ist die Firma, der Motor der Region. Wenn man hier die Kochgeschirr-Fertigung schließt, dann bleibt von der Württembergischen Metallwarenfabrik, wie sie einmal bestanden hat, nichts mehr übrig.“