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Messerstecherei in Geislingen

Mordprozess in Ulm: „Tötung billigend in Kauf genommen“ – Corona-Verdacht durchkreuzt Verhandlungen

Ein 21-Jähriger soll seinen früheren Freund mit einem Messer getötet haben. Der Prozessstart vor dem Landgericht Ulm am Mittwoch verlief anders als geplant – wegen eines Quarantäne-Falls.

Nach einer Messerstecherei in Geislingen wurde die Waffe in der Nähe des Tatorts gefunden: Ein 20 Zentimeter langes Messer (Symbolbild). Um dem Hauptangeklagten ein faires Verfahren zu ermöglichen, wird der nächste Gerichtstermin auf Januar verschoben.
Nach einer Messerstecherei in Geislingen wurde die Waffe in der Nähe des Tatorts gefunden: Ein 20 Zentimeter langes Messer (Symbolbild). Um dem Hauptangeklagten ein faires Verfahren zu ermöglichen, wird der nächste Gerichtstermin auf Januar verschoben.
Rolf Fennenbernd/dpa

Ein 21-Jähriger muss sich seit gestern vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Ulmwegen Mordes verantworten. Dem Mann, der in Untersuchungshaft sitzt, wird zur Last gelegt, einen 31-Jährigen am 26. Juni dieses Jahres in Geislingen mit elf Messerstichen getötet zu haben. Außerdem ist ein 32-Jähriger wegen Beihilfe angeklagt. Der Bruder des Opfers tritt als Nebenkläger auf.