Seit über einem Jahr sprudeln im Oberen Filstal die Ideen für die Bewerbung der Tälesgemeinden für die Gartenschau. In den kommenden Wochen und Monaten müssen die Gemeinden auswählen, welche Projekte umgesetzt werden können. „Die Kommunen müssen entscheiden, was für sie wichtig ist“, sagte Gemeinderat Otto Lamparter, der auch Mitglied der Gartenschau–Lenkungsgruppe ist, bei der jüngsten Sitzung des Bad Ditzenbacher Gemeinderats. Dafür fehlte seinen Kollegen allerdings die Zeit — denn der Neubau des Kindergartens stand an diesem Abend lange im Mittelpunkt. Deshalb ging das Gremium nur kurz auf die Vorschläge für Bad Ditzenbach, die beim ersten Bürgerworkshop in Mühlhausen entstanden sind, ein. Unter den Ideen der Bürger war zum Beispiel ein ländliches Museum, in dem auch der 2009 in Bad Ditzenbach gefundene Mammut–Stoßzahn präsentiert wird.
Ein Sessellift für die Hiltenburg?
Noch hat sich Bad Ditzenbach nicht entschieden, welche Projekte umgesetzt werden, falls das Täle einen Zuschlag für die Gartenschau erhält. Ein Gemeinderat plädiert für einen Sessellift.
Die Hiltenburg über Bad Ditzenbach ist derzeit nur zu Fuß zu erreichen. Im Zuge einer Gartenschau könnten die Besucher auch in einem Sessellift zur Burg gelangen.
Markus Sontheimer Die Hiltenburg über Bad Ditzenbach ist derzeit nur zu Fuß zu erreichen. Im Zuge einer Gartenschau könnten die Besucher auch in einem Sessellift zur Burg gelangen.
Markus Sontheimer