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Familiäres Mittelmeerfieber

Erst nach 18 Jahren kannte dieser Haller seine Krankheit

18 Jahre vergingen, bis die richtige Diagnose den Leidensweg von Serhat F. beendete. Der junge Mann aus Schwäbisch Hall ist an Familiärem Mittelmeerfieber erkrankt.

Weil er auf einen beruflichen Neuanfang hofft, möchte Serhat F. nicht als krank stigmatisiert werden. Dank eines pflanzlichen Medikamentes haben sich bei ihm die Schübe des Familiären Mittelmeerfiebers mittlerweile deutlich gemildert. ⇥
Weil er auf einen beruflichen Neuanfang hofft, möchte Serhat F. nicht als krank stigmatisiert werden. Dank eines pflanzlichen Medikamentes haben sich bei ihm die Schübe des Familiären Mittelmeerfiebers mittlerweile deutlich gemildert. ⇥
Beatrice Schnelle

Die Krankheit brach aus, als Serhat F. (Anm. Name von der Redaktion geändert) etwa neun Jahre alt war: Hohes Fieber, stark geschwollene, schmerzende Gelenke, heftige Bauchschmerzen und Hautausschläge waren die Symptome. Nach wenigen Tagen klangen die Beschwerden ab. Doch sie kamen immer wieder, mehrmals im Jahr. Die Ärzte behandelten den Jungen mit Antibiotika, vermuteten grippale Infekte. Das war Anfang der 90er-Jahre.