Auch wenn die jüngste Sitzung des Untermünkheimer Gemeinderats ohnehin mit einer umfangreichen Tagesordnung gesegnet war – und sich bereits der öffentliche Teil bis nach 22 Uhr zog –, eines musste Gemeinderat Hermann Stapf unter dem Punkt „Sonstiges“ noch vorbringen: seine Kritik am Gesetzgeber. Denn wegen der Regelungen und der Haftungsfrage hatte die Kommune kurzfristig ab 1. Oktober den für manche Eltern wichtigen Dienst einstellen müssen, Kinder nach dem Besuch der Untermünkheimer Tagesstätte von Erzieherinnen in den Bus nach Hause setzen zu lassen. Grund dafür war laut Bürgermeister Christoph Maschke gewesen, dass bei einer nicht direkten Übergabe der Kinder vom kommunalen Personal an einen Berechtigten die Haftung bei Verletzungen weiter direkt bei der Person liege, die das Kind in den Bus gesetzt hat.
Thema Kindergartenbeförderung in Untermünkheim nicht am Ende
Im Untermünkheimer Gemeinderat wird das Problem erneut angesprochen, Änderungen vom Gesetzgeber gefordert.
Wind um den Wirbelwind: Seit 1. Oktober bringen die Erzieherinnen aus Haftungsgründen die Kinder nicht mehr zum Bus.
Oliver Färber Wind um den Wirbelwind: Seit 1. Oktober bringen die Erzieherinnen aus Haftungsgründen die Kinder nicht mehr zum Bus.
Oliver Färber