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Schwäbisch Hall

Neuer Stadtorchester-Leiter war Musiker beim Bund

Tobias Hauenstein ist seit Anfang Oktober Leiter des Haller Stadtorchesters und Lehrer für tiefes Blech an der städtischen Musikschule.

Fast liebevoll hält Tobias Hauenstein sein Euphonium im Arm. Das Euphonium wird manchmal als „Violoncello der Blasmusik“ bezeichnet, es erklingt eine Oktave tiefer als die Trompete und eine Oktave höher als eine Tuba.
Fast liebevoll hält Tobias Hauenstein sein Euphonium im Arm. Das Euphonium wird manchmal als „Violoncello der Blasmusik“ bezeichnet, es erklingt eine Oktave tiefer als die Trompete und eine Oktave höher als eine Tuba.
Ufuk Arslan

Erst ein Diplom als Musiker, dann ein Master-Abschluss für Blasorchesterleitung und schließlich ein Lehramtsstudium? Das ist eine ungewöhnliche Bewegungsrichtung, meist geht der Weg vom Lehramt zur künstlerischen Ausbildung. Tobias Hauenstein erläutert: „Ich habe als Zeitsoldat bei der Bundeswehr Musik studiert – genauer gesagt Euphonium und Tenorhorn, dazu so viel Klavier, wie nötig war. Im vergangenen Jahr waren die 14 Jahre als Zeitsoldat zu Ende. Die Bundeswehr bietet ausscheidenden Soldaten an, bis zu drei Jahre lang eine weitere Ausbildung zu finanzieren. Und weil ich gerne unterrichte und mich ausgiebig mit Erwachsenen- und Jugendbildung beschäftigt habe, habe ich mich für ein Lehramtsstudium entschieden.“ Er hat in Nürnberg außer Musik im Mittelschullehramt die Fächer Geschichte, Mathematik und den Fächerverbund Arbeit, Wirtschaft und Technik studiert.