„Taxi am Shabbat – eine Reise zu den letzten Juden Europas“. Allein der Titel ist widersprüchlich und steht auch für das unorthodoxe, pragmatische Leben vieler osteuropäischer Juden. Sieben postkommunistische Länder haben die Journalisten Eva Gruberová und ihr Mann Helmut Zeller für ihr Buch über drei Jahre hinweg mehrfach besucht und sich mit Holocaust-Überlebenden, Rabbinern, Gemeindemitgliedern, Intellektuellen und Jugendlichen getroffen. Im Hällisch-Fränkischen Museum in Hall tragen sie Auszüge aus ihrem Buch in einer gelungenen Mischung aus Fakten und menschlichen Schicksalen vor. Der Blick zurück tut weh.
Der Blick zurück tut weh
Das Journalistenehepaar Eva Gruberová und Helmut Zeller liest in Hall aus „Taxi am Shabbat“. Bei seiner Recherche in Osteuropa trifft es auf zwei Männer, die einst im KZ Hessental inhaftiert waren.