Für die Anteilseigner der R. Stahl AG war das Börsenjahr 2018 unerfreulich. Nicht nur, dass der Kurs im Lauf des Jahres von rund 30 auf etwa 20 Euro gesunken ist. Das macht ein Minus von mehr als 30 Prozent und ist ungewöhnlich viel. Gebeutelt sind die Stahl-Aktionäre auch durch den Umstand, dass es keine Gewinne zu verteilen gibt. Dividende schüttete der Explosionsschutzexperte auch schon 2017 keine mehr aus. Schätzungen gehen allerdings davon aus, dass der Waldenburger Konzern 2019 wieder die Gewinnzone erreicht. Spekuliert wird auf eine Ausschüttung in Höhe von 0,25 Euro je Aktie. Der Optimismus, der im August bei der Hauptversammlung im Künzelsauer Carmen-Würth-Forum zu spüren war, scheint in den letzten vier Monaten des Jahres verpufft zu sein. Dies trifft allerdings nicht allein auf Stahl zu. Die weltweiten Aktienmärkte haben seit Sommer kräftig nachgegeben.
Bechtle erstmals mit Rücksetzer
Wie sich die regionalen Aktiengesellschaften im zurückliegenden Jahr entwickelt haben. Procter&Gamble widersetzt sich dem Trend. Manz und Stahl verlieren erheblich an Wert.
Ein Bechtle-Mitarbeiter prüft im Neckarsulmer Lager Ware mit Hilfe einer Datenbrille.⇥
ht Ein Bechtle-Mitarbeiter prüft im Neckarsulmer Lager Ware mit Hilfe einer Datenbrille.⇥
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