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Liebherr Kran Unfall in Rostock

Superkran HLC295000 stürzt bei Test zusammen - Ursache offenbar gebrochener Haken von Fremdhersteller

In Rostock ist der bisher größte von Liebherr gebaute Kran, der HLC295000, bei einem Test kollabiert. Ursache war ein gebrochener Haken, der nicht von Liebherr produziert wurde.

Der Liebherr HLC 295000 ist bei einem Unfall in Rostock zusammengebrochen. Das große Bild links zeigt den Kran bei der Montage, das Bild rechts den Kran nach dem Unglück. Die kleinen Fotos sind Screenshots des Unglücks-Videos.
Der Liebherr HLC 295000 ist bei einem Unfall in Rostock zusammengebrochen. Das große Bild links zeigt den Kran bei der Montage, das Bild rechts den Kran nach dem Unglück. Die kleinen Fotos sind Screenshots des Unglücks-Videos.
Stefan Tretropp, dpa/Liebherr/Screenshots Youtube

Schwerer Unfall im Überseehafen von Rostock: Der Megakran der Firma Liebherr ist bei einem Belastungstest zusammengebrochen. Der Liebherr HLC 295000 ist mit einer Tragfähigkeit von 5000 Tonnen der größte Offshore-Kran, den Liebherr je gebaut hat. Er war in den vergangenen Wochen im Rostocker Werk an der Ostsee auf das Spezialschiff „Orion I„ montiert worden, die Arbeiten waren fast fertiggestellt gewesen. Bei dem Unfall, vermutlich durch einen gebrochenen Haken verursacht, sind insgesamt 12 Menschen verletzt worden. Es entstand ein hoher Schaden, der laut Liebherr im zweistelligen Millionenbereich liegen soll.