Ein weiß-rotes Absperrband flattert im Wind und sorgt bei den Leuten oben auf dem Urenschwang in Hütten für Unruhe. Es herrscht Ostwind. Das sind beste Windverhältnisse für Gleitschirmflieger, die hier starten und mit dem Wind den Hang hinab ins Tal gleiten. Das Plastikband dient den Sportlern als Windsack. Bevor sie sich entschließen, mit ihrem Schirm im Schlepptau den Hang hinunter zu laufen, schauen sie ein letztes Mal zu diesem Flatterband. Denn wie die Segelflieger startet man gegen den Wind und nutzt den Aufwind am Hang, um in der Höhe zu bleiben oder mit dem Aufwind aufzusteigen.
Im Liegesack durchs Tal schweben
Die Gleitschirmflieger Urenschwang laden Anfang September zum Pokalfliegen ein und bemühen sich um ein zusätzliches Gelände für Westwind.