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Coronavirus Ehingen

Zwischen Frust und Einsatz: So geht es niedergelassenen Ärzten in der Region

Für die niedergelassenen Ärzte bringt die steigende Zahl an Infizierten und Verdachtsfällen große Herausforderungen mit sich. Sie meistern diese ganz unterschiedlich.

Eine Krankenschwester in Schutzkleidung. Wer nicht bereits mit Atemmasken und speziellen Overalls versorgt ist, tut sich derzeit extrem schwer, sie zu bestellen. ⇥
Eine Krankenschwester in Schutzkleidung. Wer nicht bereits mit Atemmasken und speziellen Overalls versorgt ist, tut sich derzeit extrem schwer, sie zu bestellen. ⇥
Bernd Thissen

Hans-Joachim Krumpa ist stinksauer. „Wir Hausärzte werden in der aktuellen Situation völlig im Stich gelassen„, sagt er. In seiner Praxis in der Emerkinger Straße in Munderkingen könne er derzeit keine Patienten empfangen, die in Risikogebieten waren oder Kontakt zu einem Covid-19­-Erkrankten hatten. Der Grund: Krumpa verfügt nicht über die erforderliche Schutzausrüstung wie kunststoffbeschichtete Overalls, Schutzbrillen und Masken, die die Atemluft filtern. Und er kann sie derzeit auch nirgends bestellen.