Eine 500-Gramm-Packung des 3-fach-sortierten Frischwurstaufschnitts mit Bierschinken, Schinkenwurst und Jagdwurst aus einem Lebensmittelgroßmarkt im Zollernalbkreis ist der erste bislang bekannte Fund gesundheitsschädlicher Wurst der Firma Wilke und damit womöglich der Ursprung des Skandals. Mitte April haben Lebensmittelkontrolleure routinemäßig eine Probe in einem Großmarkt im Zollernalbkreis genommen. Das bestätigt das Landratsamt auf ZAK-Anfrage.
Wilke-Skandal hatte Mitte April Ursprung in Balingen
Wie der SWR zuerst berichtete, ist bei einer Routineuntersuchung Mitte April in einem Lebensmittelgroßmarkt in Balingen gesundheitsschädlicher Frischwurstaufschnitt der Firma Wilke bemerkt worden. Die hiesigen Behörden meldeten sowohl dem Großmarkt, der daraufhin einen Rückruf veranlasste, als auch den Behörden in Hessen über ein Meldesystem den Fund.
Es geht um die Wurst: In Balingen wurden bereits im April gesundheitsschädliche Listerien entdeckt.
Patrick Pleul/dpa Es geht um die Wurst: In Balingen wurden bereits im April gesundheitsschädliche Listerien entdeckt.
Patrick Pleul/dpa