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Donauschwäbisches Zentralmuseum

Migration: Koffergeschichten von Ulmern aus aller Welt

„Koffergeschichten. Migration verbindet“ im Donauschwäbischen Zentralmuseum spürt den Parallelen von Flucht und Auswanderung von gestern und heute nach.

Eine der Mitmach-Stationen in der Ausstellung „Koffergeschichten. Migration verbindet“ im DZM: (von links) Tine Mehls, Olivera Stosic Rakic, Edina Rizvanovic, und Alojzija Stupar packen einen Fluchtkoffer. ⇥
Eine der Mitmach-Stationen in der Ausstellung „Koffergeschichten. Migration verbindet“ im DZM: (von links) Tine Mehls, Olivera Stosic Rakic, Edina Rizvanovic, und Alojzija Stupar packen einen Fluchtkoffer. ⇥
Matthias Kessler

Fast 50 000 Ulmer haben internationale Wurzeln. Wo kommen diese Menschen her? Dieser Frage geht die Ausstellung „Koffergeschichten. Migration verbindet“ im Donauschwäbischen Zentralmuseum nach. Wobei Ausstellung nicht so ganz stimmt. Das Ganze sind Ergänzungen und Kommentare, die eine Gruppe von elf Ulmern mit Migrationshintergrund in die Dauerausstellung des Hauses integriert hat. Und diese Ergänzungen sind wunderbar anregend, mitfühlend, ebenso erfrischend wie betroffen machend.