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Boris Palmer zu Kritik an Aussage

„Bin mir keinerlei Schuld bewusst“ - Grünen-Spitze entzieht Unterstützung, Habeck ist sauer

Wegen eines Satzes über alte Menschen ist Tübingens OB Boris Palmer erneut mit seiner Partei aneinandergeraten. Jetzt rechtfertigt er sich - und berichtet von rund 1000 Todesdrohungen.

Boris Palmer (Grüne) steht wegen einer Corona-Äußerung in der Kritik. Grünen-Chef Robert Habeck (r.) äußerte sich unwirsch über Palmers Rechtfertigung.
Boris Palmer (Grüne) steht wegen einer Corona-Äußerung in der Kritik. Grünen-Chef Robert Habeck (r.) äußerte sich unwirsch über Palmers Rechtfertigung.
dpa

Nach seiner umstrittenen Äußerung zum Umgang mit Corona-Patienten weist der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer Forderungen von Grünen-Mitgliedern nach einem Parteiausschluss zurück. „Die Unterstellung, ich würde einer Euthanasie das Wort reden, ist falsch“, sagte der Grünen-Politiker am Montagmorgen in einem Live-Interview auf „Bild plus“. Er stelle sich die Frage, „worin eigentlich die Schuld besteht, die ich auf mich geladen habe.“