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Bildungsreformen in BW

„Das Gymnasium muss die Schule für die klügsten Köpfe sein“

Den Test „Kompass 4" hält der Tübinger Bildungsforscher Ulrich Trautwein für missraten, ansonsten kann er den Schulreformen des Landes einiges abgewinnen. In nicht-gymnasiale Schulen müsse aber mehr investiert werden, fordert er.

Welche Schule passt zu welchem Kind? Diese Frage treibt Eltern nicht erst seit den Bildungsreformen und der neuen Grundschulempfehlung um. Der Bildungsforscher Ulrich Trautwein fordert klare Rollen für die einzelnen Schularten.
Welche Schule passt zu welchem Kind? Diese Frage treibt Eltern nicht erst seit den Bildungsreformen und der neuen Grundschulempfehlung um. Der Bildungsforscher Ulrich Trautwein fordert klare Rollen für die einzelnen Schularten.
Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Frühkindliche Sprachförderung, neue Regeln für den Grundschulübergang und ein Plan für das G9: Die Reformen, die der Landtag jüngst beschlossen hat, sind die umfangreichsten, tiefsten und teuersten Umbauten des baden-württembergischen Bildungssystems seit vielen Jahren. Der Tübinger Wissenschaftler Ulrich Trautwein hält die Pläne im Grundsatz für gut – äußert aber an einzelnen Punkten auch deutliche Kritik.