Am Donnerstag hat Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) mit ihren Länderkolleginnen und –kollegen die Baustelle des Stuttgart–21–Tiefbahnhofs besichtigt. Das sei für alle „sehr beeindruckend“ gewesen, sagt Geywitz anderntags bei der Vorstellung der Ergebnisse der zweitätigen Bauministerkonferenz (BMK) in Stuttgart. Während das Großprojekt, das Ende 2025 fertig sein soll, erkennbar Gestalt annimmt, haben die Bauminister von Bund und Ländern auf ihrer größten politischen Baustelle — der Schaffung neuer Wohnungen — mit Rückschlägen zu kämpfen. Für das größte Bundesland Nordrhein–Westfalen etwa hat die dortige Fachministerin Ina Scharrenbach (CDU) das selbstgesteckte Ziel von 50 000 neuen Wohnungen pro Jahr für 2022 bereits einkassiert.
Geywitz hält an Ziel fest, 400 000 Wohnungen pro Jahr zu schaffen
Bundesbauministerin Geywitz hält am Versprechen fest, jährlich 400 000 Wohnungen zu schaffen. Ihre Länderkollegen mahnen dafür bessere Rahmenbedingungen an.
Besichtigung der Stuttgart-21-Baustelle: Baden-Württembergs Bauministerin Nicole Razavi (links, CDU) und Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD).
Bernd Weißbrod/dpa Besichtigung der Stuttgart-21-Baustelle: Baden-Württembergs Bauministerin Nicole Razavi (links, CDU) und Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD).
Bernd Weißbrod/dpa